Vor wenigen Jahren war der Badeurlaub am Mittelmeer das Nonplusultra und zahlreiche Familien verbrachten nicht selten ein oder zwei Wochen im Süden. Mittlerweile haben sich aber die Reisegewohnheiten – wie aktuelle Statistiken beweisen – verlagert. Sommerurlaube verlieren an Interesse und während 1969 noch 61,5 Prozent der Haupturlaube, welche aus mindestens vier Tage bestehen, im Juli und August verbracht wurden, waren es verglichen mit 2010 lediglich 35,9 Prozent. Stattdessen nimmt die Bedeutung der Winterurlaube kontinuierlich zu und auf längere Sicht gesehen, ist festzustellen, dass das Reisevolumen im Winter in den vergangenen 40 Jahren um das zehnfache gestiegen ist.

Darüber hinaus ergab die Studie, dass in den Sommermonaten die nachgefragtesten Urlaubsdestinationen nach wie vor im Ausland liegen. Weiterhin spielen Länder wie Italien, Griechenland und Kroatien eine essentielle Rolle und bilden die Spitze der beliebtesten Sommerdomizile. Im Winter, hingegen, präferiert der Großteil der Österreicher einen Aufenthalt in der Heimat und hierbei sind in erster Linie Aktivurlaube gefragt. Ein Urlaub am Arlberg, beispielsweise, bietet für jedermann Abwechslung, Spaß und Action und gewinnt jährlich mehr Fans.

Renommierte Hotels in Lech, einem Nobelskiort am Arlberg, offerieren Services und Angebote der Extraklasse und häufig wird mit lukrativen Pauschalen aufgewartet. Ein Aushängeschild eines Hotels in Lech ist das Angebot, dass bei dem Preis für die Unterkunft der Skipass für das facettenreiche Skigebiet am Arlberg inkludiert ist. Neben dieser Leistung besticht das Hotel mit dem großen Wellnessbereich und der Chefkoch verführt die Gäste mit exquisiten Speisen und traditionellen Gerichten.

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Oftmals wird in den Wintermonaten Gefallen am eigenen Land gefunden und häufig wird daraufhin ebenso im Sommer ein Aufenthalt in der heimischen Urlaubsszene verbracht. Speziell der Kurzurlaub nahm deutlich zu und stieg um 16,9 Prozent auf 1,6 Millionen. Abgesehen von den Übernachtungen in den Pensionen und Hotels wird mehrfach die Möglichkeit genutzt, bei Verwandten oder Freunden zu schlafen.

Hervorragend eignen sich hierfür die Feiertage in den Wintermonaten und in Folge wird ein mehrtägiger Familienbesuch mit einem Urlaub rund um das Thema Wintersport am Arlberg verbunden. Dennoch kann nicht jeder seinen Aufenthalt bei Verwandten oder Bekannten verbringen und so wird im Durchschnitt in den Wintermonaten mehr als im Sommer ausgegeben. 10 Euro werden für gewöhnlich pro Nächtigung mehr bezahlt, doch im Gegensatz dazu dauert der Sommerurlaub länger.

2009/2010 wurde ein Rekordwinter verzeichnet, da insgesamt 6,8 Millionen Urlaubsreisen mit mindestens einer Nächtigung gezählt wurden. Darauf folgte ein Winter mit erheblichen Einbußen und die Auslastungszahlen sanken um 5,8 Prozent. Ein Motiv dafür ist unter anderem die Verschiebung der Osterferien, was sich enorm auf die Buchungen auswirkte.