Seit bei uns die Winter unregelmäßiger geworden sind, muss man für eine Rodelpartie häufig erst ins Auto steigen, um für seinen Schlitten genügend Schnee zu finden. Warum also nicht gleich in einem Wintersport Ort? Immer mehr Wintersport Orte rüsten mit Rodelbahnen auf und bieten jede Menge Spaß auch beim Rodeln. Einige Wintersportziele werben gezielt um Gäste, die Ihren Aktivurlaub im Winter etwas gemütlicher verbringen wollen. Das Gefühl, dass man für eine Schlittenfahrt nur blauen Himmel und freie Bahn braucht, macht die Unbeschwertheit aus Kindertagen wieder lebendig. In der Schweiz gibt es inzwischen mehr als 150 als Rodelbahnen ausgewiesene Strecken. Auch im Zillertal in Österreich gibt es insgesamt ca. 45 km Rodelbahnen. Im bayrischen Rottach-Egern wurde sogar eine Standartabfahrt für Skifahrer durch eine Rodelbahn ersetzt.

Anzeige

Der Schlitten als solches hat sich natürlich im Laufe der Jahre weiter entwickelt. Sportartikelhersteller bieten bunte Alternativen zum ursprünglichen Holzschlitten. Es gibt den Skifox, den Skibob oder sogenannte Airboards, ausgeklügelte Luftmatratzen mit denen man seine Abfahrt auf dem Bauch liegend erleben und dabei sogar steuern kann. Die Nostalgiker bevorzugen sicherlich den traditionellen Holzschlitten.

In den Alpen gibt es viele gute Rodelpisten. In Davos ist die Strecke Schatzalp empfehlenswert. In Grindelwald ist ein Start beim Faulhorngipfel interessant. In Berggrün bei Chur verläuft eine Rodelstrecke auf der im Winter gesperrten Albulapass Strecke. Die längste Rodelbahn Österreichs ist in Neukirchen/Braunberg. Bei Innsbruck startet eine Strecke auf der Birgitzer Alm. Auch in den italienischen, französischen und deutschen Alpen Gebieten gibt es interessante Strecken, die bei einem Wintersport Urlaub viel Spaß beim Rodeln bieten.