Für die meisten Menschen ist der Urlaub der Höhepunkt des Jahres. Einige buchen eine Pauschalreise, damit sie sich nicht um alle Kleinigkeiten kümmern müssen. Wer sich zu einer Auslandsreise oder Inlandsreise entscheidet, bucht diese meist im ortsansässigen Reisebüro oder auch online. Doch was muss man in diesem Jahr 2012 vor Antritt seiner Reise beachten?

Jeder, der einen Familienurlaub nach dem 26. Juni 2012 plant, benötigt für seine Kinder unabhängig vom Alter ein eigenes Ausweisdokument. Bis zu diesem vorgenannten Zeitpunkt reichte der Eintrag im Reisepass der Eltern, doch dieser ist ab dem 26. Juni aufgrund europäischer Vorgaben nicht mehr gültig. Einen Kinderreisepass erhält man beim entsprechenden Einwohnermeldeamt oder beim Bürger- und Passamt im Ort.

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Bei der Fertigstellung des Kinderreisepasses ist eine Gebühr von 13 Euro zu entrichten und der Pass wird sofort ausgestellt. Für die Beantragung benötigen die Eltern die Geburtsurkunde ihres Kindes sowie ein Passfoto. Zudem ist der Pass sechs Jahre gültig und das Kind muss bei der Antragstellung dabei sein. Für alle Vieltelefonierer, die auch im Urlaub nicht auf ihr Handy verzichten wollen und jederzeit erreichbar sein möchten, gibt es gute Nachrichten.

Denn ab Juli 2012 müssen Mobilfunkanbieter laut einer europäischen Entscheidung die Preise für das Telefonieren und die Internetnutzung per Handy aus dem EU-Ausland wesentlich senken. Für Vieltelefonierer macht es aber auch trotz der Preissenkungen 2012 Sinn, sich eine aufladbare SIM-Karte am Urlaubsort zu kaufen. In Deutschland selber gibt es Optionen, wie die ALLNET-FLAT, die nur 19,90 Euro kostet. Für Autofahrer im Ausland gibt es auch einige Neuerungen zu beachten.

So ist in Frankreich ab dem 1. Juli 2012 für alle Autofahrer Pflicht, immer einen Alkoholschnelltester im Auto zu haben. Diese Einweggeräte sind ab sofort in allen grenznahen sowie französischen Apotheken und Tankstellen erhältlich. Der Preis liegt bei etwa zwei Euro. In den Niederlanden müssen Autofahrer bei unnötigem Hupen und beim Ignorieren von Fußgängern an Zebrastreifen mit einem drastisch erhöhten Bußgeld rechnen.