Vielerorts rund um den Globus wird dieser Tage von Krisen gesprochen. Ob Wirtschafts-, Finanz-, Unternehmens- oder Ehekrise, sie alle haben ein Ziel, nämlich die erfolgreiche Bewältigung und die Begrenzung des Schadensausmaßes. Sei es mit einem einfachen Verkauf eines großen Wertpapierdepots, einer jahrelangen Firmensanierung oder aber auch einem Schlussstrich unter einer Beziehung. Die Resultate dieser Handlungen haben verschiedenste Ergebnisse zur Folge. Welche Methode zu welcher Situation passt, ist oft nicht auf den ersten Blick zu erkennen.

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Ist es nun zum Beispiel sinnvoll, unter eine langjährige Beziehung, vielleicht auch eine Ehe,  einmalig einen Schlussstrich zu ziehen und somit seine Lebenssituation drastisch zu verändern, oder sollte man doch lieber den Weg der Versöhnung gehen? Von Typ zu Typ wird dies verschieden sein. Außer Acht gelassen sollte bei solch einer grundlegenden Entscheidung jedoch nicht eine langfristige Perspektive. Was wird sein? Wie komme ich in Zukunft zurecht und was wird sich für mich ändern? Gerade bei zwischenmenschlichen Beziehungen kommt es oft vor, dass Betroffene um den einen Schritt zu weit denken und so nicht die unmittelbaren Folgen ihres Entschlusses vor Augen haben. Der eine denkt schon an seine erste Single Reise, fern von seiner ehemaligen Lebenspartnerin, die andere freut sich bereits auf den ein oder anderen heißen Flirt, in den kommenden Wochen. Ob Singlereise oder Flirt – nicht daran sollte primär gedacht werden, sondern wohl zuerst an die Folgen, die auch für mein Gegenüber entstehen.

Viel zu oft passiert es, dass Menschen aus ihrem Bauchgefühl heraus, ganz unbewusst, egoistisch, beziehungsweise rücksichtslos handeln. Diesem Missstand sollte Einhalt geboten werden. Nehmen wir uns selbst beim Schopf und beginnen bei den einfachen Dingen des Lebens, wie zum Beispiel dem Umgang mit den Mitmenschen in meinem Umfeld. Versuchen wir zuerst an sie zu denken und dann erst an uns. Es wird nicht nur ihnen, sondern auch uns selbst gut tun.