Ontario, die zweitgrößte Provinz Kanadas, besticht vor allem durch seine Gegensätze. Die meisten der gut 10 Millionen Einwohner Ontarios leben im Süden. Hier liegen die Großstädte Toronto und Ottawa. Auch die Seen Lake Ontario, Lake Erie und Lake Huron, die sich Kanada mit den Vereinigten Staaten teilt, bestimmen hier ein ansonsten stark vom Menschen geprägtes Landschaftsbild. Obwohl das südliche Ontario das am dichtesten bevölkerte Gebiet Kanadas darstellt, gibt es hier einige Nationalparks. Sehenswert ist beispielsweise der Georgian Bay Islands National Park, der gut 100 Kilometer nördlich von Toronto zu finden ist. Der Naturpark besteht aus etwa 40 malerischen Inseln, die zum größten Teil mit dichten Ahorn- und Eichenwäldern bewachsen sind.

Kein Nationalpark, aber die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Ontarios, sind die Niagarafälle, die südlich des Lake Ontario an der Grenze zum US-amerikanischen Bundesstaat New York liegen. Die tosenden Wasserfälle sind von der kanadischen Seite am besten zu sehen und locken jedes Jahr mehrere Millionen Besucher an.

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Der Norden der Provinz bildet einen starken Kontrast zum dicht besiedelten Süden. Nördlich einer Linie von Timmins nach Thunder Bay finden sich kaum noch große Siedlungen. Hier gibt es das Kanada, wie man es aus den Hochglanzprospekten der Fremdenverkehrsämter kennt. Dichte Wälder sowie zahlreiche Seen und Flüsse bestimmen hier die Landschaft. Die wenigen Menschen, die sich hier niedergelassen haben, leben hauptsächlich vom Abbau der großen Mineralienvorkommen und von der Forstwirtschaft. Der Besucher kann hier noch Gegenden entdecken, die bis heute unberührt geblieben sind.

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