Gerade im Frühling möchten die meisten Menschen wieder etwas für die eigene Gesundheit und die gute Figur tun. Daher wird meistens das liebe Auto mit den coolen Felgen zu Hause stehen gelassen und ein anderes Fortbewegungsmittel benutzt. Was liegt da näher, als wieder ausgedehnte Touren mit dem Fahrrad zu unternehmen oder gleich einen Fahrradurlaub zu buchen? Doch bevor der alte Drahtesel aus dem Keller geholt und wieder in Betrieb genommen wird, steht erst einmal ein Sicherheitscheck bei selbigem an. So ist das Radeln gefahrlos möglich. Was soll nun alles überprüft werden? Und ist die Überprüfung selbst möglich oder sollte eine Fahrradwerkstatt in Anspruch genommen werden?

Am besten ist es, wenn zum Beispiel die Bremsen vorn neu eingestellt werden müssen, wenn dies in einer Werkstatt geschieht. Hier sind Profis am Werk, die genau wissen, was wie zu machen ist. Denn an die Vorderbremsen kommt man nur schwer heran und es ist für die Fachleute in der Werkstatt einfacher, diese neu einzustellen.

Kontrolliert werden muss zum Beispiel die Kette. Hat sie ausreichend Spannung? Wenn nicht, wenn die Kette also Spiel hat, muss sie nachgezogen werden. Das passiert, indem das Hinterrad neu gespannt wird. Einmal pro Monat sollte die Kette gefettet werden. Ob das nötig ist, lässt sich leicht durch den Test mit der Hand probieren. Wenn sich die Kette leicht glitschig anfühlt, so ist ausreichend Fett vorhanden. Wenn sie aber trocken und sandig ist, ist Öl vonnöten. Dieses sollte so aufgebracht werden, dass es zwischen die Glieder gelangt. Ausreichend gefettet ist die Kette wieder schön leichtläufig.

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Nun stehen, wie bereits erwähnt, die Bremsen an. Die Hinterradbremse kann jeder selbst nachziehen, für die Vorderradbremse sollte die Werkstatt aufgesucht werden, da diese die Hauptbremslast trägt und deswegen sauber eingestellt werden sollte. Natürlich muss das Rad über eine ausreichende Beleuchtung verfügen. Das Licht muss vorn und hinten funktionieren, auch die Strahler in den Speichen müssen vorhanden sein.

Vor allem nach längerem Stehen muss der Luftdruck überprüft werden. Auf den Reifen steht der Druck, der aufgepumpt werden muss. Am einfachsten ist es, an der Tankstelle mit einem entsprechenden Aufsatz Luft aufzupumpen, denn hier kann der genaue Druck einfach eingestellt werden. Das Ventil darf anschließend nur mit der Hand festgeschraubt werden, auf keinen Fall mit einer Zange. Ist es zu fest angezogen, dann kann es ausreißen, wenn der Luftdruck im Reifen zu hoch werden sollte. Die kleine Luftpumpe, die in der Regel am Fahrrad befindlich ist, ist eher für Notfälle gedacht, um mit einem Platten bis zur nächsten Tankstelle oder bis nach Hause zu kommen. Ansonsten lässt sich damit der Druck nicht einstellen und das Aufpumpen der Reifen ist sehr langwierig.
Für daheim eignen sich besonders Standpumpen mit Manometer.

Zuletzt stehen nun die Schrauben bei der Überprüfung an. Sie können sich durch Kälte und Wärme verziehen und sollten daher mindestens einmal pro Jahr überprüft werden.