Unser Starthafen ist San Diego, die Millionenstadt an der Südspitze von Kalifornien. Sie liegt an einem künstlich angelegten Hafenbecken, das sich zum Pazifik öffnet. Das Stadtgebiet San Diegos reicht im Süden bis an die mexikanische Grenze. Subtropisches Klima, kaum Regentage, hier lässt es sich leben, die Stadt scheint zu swingen, alles ist in Bewegung.

Die San Diego Bay schneidet sich tief ins Land, die geschwungene Coronado Bridge überspannt die Bucht. Östlich liegt die grüne Lunge der Stadt, der Balboa Park mit dem Zoologischen Garten. Sehenswert ist das Gaslaternen-Viertel, das historische Zentrum mit seinen restaurierten Häusern.

Hier kann man einkaufen und essen gehen. Das Gaslaternen-Viertel liegt südlich des Broadways, der Hauptverkehrsachse San Diegos von West nach Ost. Östlich vom Harbor Drive finden sich das Seaport Village, die Marina, das Amphitheater und das Convention Center. Um mit dem San Diego Trolley noch mal eben nach Tijuana zu düsen, fehlt uns die Zeit.

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Unsere Kreuzfahrt beginnt am Nachmittag, am vierten Tag erreichen wir Mexiko, drei Häfen in drei Tagen, es folgen Guatemala und Nicaragua. Vor den Kleinen Antillen (Aruba) in der östlichen Karibik kommt das Highlight der Reise; der Panamakanal. Diese 81,6 Kilometer lange Wasserstraße ist so beliebt, dass Routen wie unsere unter dem Motto „Panamakanal Kreuzfahrten“ angeboten werden.

Der Kanal verbindet Atlantik und Pazifik – unfassbar, wie nahe sich die Weltmeere an dieser Landenge sind. 12 Stunden dauert die Durchfahrt – herrliche Ausblicke auf Regenwald und Strände inklusive. Der Kanal ist nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für das kleine mittelamerikanische Land, sondern auch eine seiner bedeutendsten Sehenswürdigkeiten, quasi das Markenzeichen Panamas.

Toll zu sehen, wie Riesenschiffe innerhalb von Minuten gehoben oder gesenkt werden. Diese Route endet in Florida (Fort Lauderdale), aber wir kommen wieder – nächstes Mal machen wir eine andere der Panamakanal Kreuzfahrten.