Ohne gründlichen Autocheck sollte man niemals eine Reise mit dem Wagen antreten. So lassen sich schnell potentielle Pannen vorbeugen und zugleich jede Menge Ärger mit der Reparatur im Ausland oder der Versicherung sparen.

Doch was gehört zum Autocheck vor einer langen Reise dazu? Wichtig ist, dass die Reifen noch ausreichend Profil haben. Bei weniger als 1,6 Millimeter sollte Ersatz her. Zudem den Reifendruck prüfen und die Reifen angesichts des Mehrgewichts durch das ganze Gepäck besser mit etwas mehr Luft befüllen. Auch ein kurzer Check des Ölstandes und der Kühlflüssigkeit können das Risiko einer Panne minimieren, während ausreichend Waschwasser einen stets klaren Durchblick während der Autofahrt garantiert.

Ganz ohne einen Abstecher in eine Werkstatt in Frankfurt oder anderswo, sollte der Urlaubsantritt mit dem Auto aber nicht erfolgen. Denn auch Stoßdämpfer und alles was mit Bremsen zu tun hat, Bremsbeläge, Bremsscheiben oder Bremsflüssigkeit, sollten unbedingt von einem Fachmann in der Autowerkstatt geprüft werden. Obendrein sollte man immer einen Ersatzreifen an Bord haben.

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Auch wenn der Autocheck mit Zeit und Kosten verbunden ist, lohnt er sich. Denn eine Panne im Ausland bedeutet nicht nur Stress, sondern kann auch aus versicherungstechnischer Sicht Probleme mit sich bringen. Daher empfiehlt es sich, vor Fahrtantritt einen Blick in die eigenen Versicherungsunterlagen zu werfen oder gegebenenfalls die Versicherung bei wichtigen Fragen zu kontaktieren.

Denn beispielsweise ist die Kfz-Haftpflicht nur in Europa sowie Teilen der Welt, die politisch zur EU gehören, gültig. Wer nach Asien oder den asiatischen Teil der Türkei fährt, muss den Geltungsbereich erweitern lassen.

Aber selbst die Suche nach einer guten Autowerkstatt ist im Ausland oftmals schwierig, was auch für beliebte Urlaubsländer wie Spanien, Portugal oder Kroatien gilt. Das fängt bei den Sprachbarrieren an und endet bei oftmals horrenden Summe, die selbst für einfache Reparaturen verlangt werden.