In den letzten Jahren sind Urlaubsregionen mit auftretenden Waldbränden übersäet worden. Die spanischen Inseln, Gran Canaria und La Gomera stellten Betroffenes dar. Zahlreiche Touristen mussten evakuiert werden. Der Urlaub wurde für diese Urlaubsreisende ein Erlebnis, das diese lange Zeit in Erinnerung behalten.

Dennoch fragen sich Reisefreudige:
a. was in diesem Fall für Entschädigungszahlungen geleistet werden,
b. wie die Urlaubsreise zu Ende geht;
c. und ob diese Regionen eigentlich für Tourismus die genügenden Ziele bieten.

Schließlich sind Brände in Bereichen von Touristen-Gegenden mit naheliegenden Orten bei höherer Gewalt oder witterungsbedingten Verhältnissen in warmen Ländern eine ernst zu nehmende Sache. Weitläufige, ausbreitende Feuer können nicht nur den Menschen gefährden. Sondern auch der Sphäre und dem Tierreich Nachteile bringen. Schließlich sind es auch vertane Urlaubstage, die durch seinesgleichen unerwartet eintretenden Naturkatastrophen oder durch leichtsinnige Handlungen entstehen.

Anzeige

Bei den Warnhinweisen lassen sich derartig Themen nachlesen. Ein Vorbereiten einer Reise sollte mit Erkundigen einhergehen. Das Auswärtige Amt und jeweilige Konsulate als auch Reiseveranstalter geben planmäßige und gehörige Hinweise. Sodass Urlaubsbegierige bereits im Vorfeld die Zone des Reisegebietes ausforschen können.

Zumal bedingt Urlaubsreisende, nicht nur mit Pauschalangeboten durch solche Unwetterlagen oder Brände in Sicherheit gebracht werden müssen. Bei Pauschalreiseangeboten stehen in der Regel keine Schadensersatzansprüche zu, sofern eine ähnliche Unterkunft zur Verfügung gestellt werden kann.

Eine Möglichkeit, eine eventuelle Pauschale als Ersatz zu gelangen, besteht nur, wenn nachgewiesen werden kann, dass der Reiseveranstalter es versäumt hat, ausreichend für den Urlauber zu sorgen. Wenn eine Räumung erforderlich ist, gilt das Dispositionsrecht. Der Urlaubsveranstalter kann durch Darreichen einer andere Unterkunft besser gesagt durch Kostenübernahme des Rückfluges die Kostenübernahme ableiten.

Sofern die angebotene Unterkunft mit dem Reisebuchungsunterkünften ähnelt: ist der betroffene Urlaubsgast verantwortlich, diese Unterkunft anzunehmen. Natürlich muss es mit der gebuchten Reiseunterkunft hinreichend sein. Sollte die angebotene Variante zu starke Abweichungen abweisen, können die Urlaubsreisenden den Vertrag kündigen.